Käfer-Restauration Seite55

Am 09.08.25 stellte ich fest, das tatsächlich eine Stelle zum Schweissen übersehen wurde. Nichts atemberaubendes, aber dennoch wichtig. Ein Winkelstück, welches einfach in der Winkelecke durchgerostet war. (Die Stelle befindet sich im Motorraum links)
Auf der Beifahrerseite (rechts im Motorraum) war an diesem Winkelstück komischerweise gar kein Rost. 
Ich fertigte nach Maß eine neue Lasche an, mit Winkelmaß 90°. Zudem versah ich den Winkel mit 3 Bohrlöchern, damit der Winkel verpunktet werden konnte. 

Ebenfalls wurde am 09.08.25 noch der Heckscheibenrahmen vom Altlack befreit und auf Rost untersucht. Hier gab es jedoch keine Vorkommnisse. 

Am 10.08.25 wurde die bereits geschweisste Stelle links unten am Heckfensterrahmen mit Spachtel angeglichen. Geschweisst und verzinnt wurde das ja schon vor etwa 3 Jahren. Jetzt ging es um die Feinarbeit, damit später die Dichtlippe des Heckfensters wieder gut am Blech anliegen kann.

Am 10.08.25 wurden auch noch zwei kleine Stellen am Seitenteil links gespachtelt und verschliffen. Die Form ist jetzt in Ordnung.

Am 18.08.2025 wurden die Luftschlitze unter dem Heckfenster in mühevoller Kleinarbeit von Hand geschliffen. Ich benutzte 240er Schleifpapier mit einem grossen flachen Schraubenzieher. Damit kommt man besser in jeden einzelnen Luftschlitz. Das Schleifpapier wurde sozusagen in der Tiefe der Streben mit dem flachen Schraubenzieher bewegt, was unglaublich half, eine vernünftige Haftung an den Seiten der Streben zu erzielen. Die Schleiferei für alle Luftschlitze dauerte etwa 1 Std. und 10 Min. 
Ohne diese Arbeit, würde der Lack später wieder, mit der Zeit abplatzen, was dann ziemlich besch.... aussehen würde.

Danach wurde alles mit Pressluft abgepustet und mit Silikonentferner gereinigt. 
In den Raum hinter den Kühlschlitzen, wo wiederum ein Bodenblech mit Lüftungsschlitzen ist, sprühte ich reichlich Silikonentferner hinein, damit Fette und Silikone richtig aufschwimmen können und verschwinden. Anschleifen ist in diesem Bereich nicht möglich. Das war es aber auch nicht bei der Produktion. Der Bereich ist in sich geschlossen. Den Raum hinter den Kühlschlitzen habe ich lediglich nur etwas mit Vorgrundierung eingenebelt. Wenn der Decklack später in den Raum hinter den Lüftungsschlitzen aufgebracht wird, dann wird auch nur eingenebelt. So, das der Lack einfach gut deckt. 

Hier das ganze mal vorgrundiert. Man erkennt jetzt schön den Raum hinter den Lüftungsschlitzen.

Der gesamte Bereich um das Heckfenster, ein Teil der linken Regenrinne am Dach, und ein etwa 20cm breiter Streifen über dem Heckfenster auf dem Dach, wurde ebenfalls angeschliffen, gereinigt und vorgrundiert. Um die 2K-Epoxy-Grundierspraydose komplett aufzubrauchen, schliff ich auch noch das Seitenteil der Fahrerseite an und reinigte es. Diese Epoxydosen sind relativ teuer und es muss wirklich nicht sein, das noch etwas in der Dose verbleibt, nur weil man keine weitere vorbereitete Fläche mehr hat. 
Jetzt sieht man schonmal anhand der Einfarbigkeit (wenn es auch nur Vorgrundierung ist), das es wieder ein Auto werden soll.