Käfer-Restauration Seite69
Am 28.04.26 kümmerte ich mich um das Verschweissen der Spritzwand mit den Einstiegen.
Diese Aktion wäre mir beinahe durch die Lappen gegangen. Die Spritzwand habe ich etwa im Jahr 2010 unterhalb abgetrennt und mir ein neues Blech angefertigt und eingepunktet.
Es war jedoch noch nicht mit den vorderen Enden der beiden Einstiege verschweisst. Das habe ich heute nach 16 Jahren!! nachgeholt.
Ich habe auch noch diverse Schweissnähte am Fahrzeug versäubert, damit das ganze ein Bild hat. Ich benutzte dafür den Dremel.
Zudem wurde das Käferdach aussen mit Silikonentferner mehrmals abgewaschen und die dünne Vorgrundierung mit 240er Schleifmittel angeschliffen.
Ich habe nicht von allen Arbeiten Fotos gemacht.
Hier mal ein Video von den Arbeiten an der Spritzwand des Käfers. Es war etwas schwierig bei der Arbeit gleichzeitig die Kamera zu halten:
Wie bereits oben beschrieben: Die komplette Vorgrundierung des Käferdachs ist schon am 28.04.26 mit 240er Schleifmittel angeschliffen worden.
Am 02.05.26 ging es weiter mit dem 240er Anschliff der Vorgrundierung des kompletten Motorraumes (beim Käfer natürlich hinten), und des Heckabschlussblechs.
Hierbei fiel mir doch tatsächlich eine leichte Delle im Heckabschlussblech auf, die ich vorher irgendwie nicht erfühlt habe.
Minimal, aber doch sichtbar beim Schleifvorgang. Da sowieso schon mit 240er angeschliffen war, rührte ich etwas Spachtel an und die Delle wurde ausgeglichen. Nach etwa 20 Minuten war das ganze wiederum schleifbar.
Und wie sollte es anders sein: Die Sache hat immer einen Haken. In diesem Fall sogar zwei Haken, die mich etwas aufhielten: Die spätere Motordämmung, die sowohl an der Motorstirnwand als auch an den seitlichen Wänden im Motorraum eingebaut werden soll, ist mit spitzen Haken befestigt, die nach Einbau der Dämmung umgebogen werden müssen, damit diese in Position bleibt.
Die Haken müssen alle mit angeschliffen werden, weil sie auch grundiert und später auch lackiert werden. Einer der linken Haken war beim Schleifen abgebrochen und rechts fehlte ein Haken ganz.
Den linken Haken habe ich neu angeschweisst und den rechten musste ich aus einem Stück Stahlblech neu anfertigen und ebenfalls neu anschweissen plus Schweisspunkte glätten. Alle anderen Umbiegehaken sind ok.
Für alle die sich fragen: Warum schleift der jetzt die Grundierung wieder mit 240er an?
Nunja: Auf der ganzen Karosse befindet sich nur eine 2-komponentige Epoxygrundierung aus der Spraydose. Diese erleichterte mir, das Fahrzeug im ganzen begutachten zu können, denn durch die helle Vorgrundierung, sieht man normalerweise sämtliche Dellen und Wellen im Blech. Man sollte auch immer auf Grundierung spachteln. Es geht zwar auch direkt auf blankem Blech, aber besser ist es auf Grundierung. Die Vorgrundierung aus der Spraydose ist dementsprechend dünnschichtig und bietet keinen richtigen Rostschutz. Solche Sprays benutzt man eigentlich nur für kleinere Schadstellen, denn dann kann man dicker auftragen. Der riesen Vorteil für mich lag darin, das man eben mit diesen Spraydosen sehr partiell arbeiten kann und man muss nicht jedes Mal Grundierung mit Härter anrühren.
Die ganze Karosse wird nach 240er Anschliff, innen wie aussen, mit dem gleichen Epoxygrundierfiller grundiert wie das Spray, jedoch mit dem Unterschied, das es jetzt mit einer Grundierpistole und Kompressor aufgetragen wird, zwecks höherer Schichtdicke.
Alle Anbauteile, wie Türen, Hauben, alle Kotflügel, haben bereits die Grundierung mit Grundierpistole und Kompressor erhalten. Diese Teile sind schon bereit für den Endschliff mit P800 Nassschliff. Die Karosse noch nicht ganz, aber bald!
Genug getextet... hier die Fotos:
Dach und Motorraum sind jetzt erstmal mit Lackierfolie abgedeckt, damit sich nicht wieder Staub und Dreck auf frisch geschliffenen Flächen ablegen kann, denn jetzt gehts erstmal für 4 bis 5 Tage in Urlaub. 
-Nach den Urlaubstagen geht es weiter-