Käfer-Restauration Seite82
Am 19.09.26 wurden die beiden hinteren Kotflügel und die Motorklappe, jeweils an den Sichtseiten lackiert.
Auch Kleinteile wurden mitlackiert. Manche schonmal von einer Seite.
Beide, bereits von der Innenseite lackierte Türen, wurden heute auf den Innenseiten abgeklebt, damit der Hochglanz nicht ruiniert wird, wenn die Aussenseiten der Türen lackiert werden:
Am Montag, den 21.09.26 wurden die beiden vorderen Kotflügel sichtseitig lackiert.
Die Fronthaube habe ich danach lackiert.
Alle Teile sind gut geworden.

Heute am 23.09.26 ging es weiter mit dem Lackieren. Die Beifahrertüre und die Tankklappe sind nun auch fertig lackiert. Der Glanz ist auch hier unbeschreiblich. Eine Lackierung bei Windstille im Freien und 21°C für mich ein Träumchen.
Alle lackierten Sichtflächen bekommen später noch ein Lackfinish. Vereinzelte kleine Staubeinschlüsse, wie sie auch in Lackierereien vorkommen (trotz Lackierkabine), können mit einem Lackhobel (Klinge) geköpft werden. Danach mit feinem 1500 bis 3000er Schleifpapier vorsichtig ebengeschliffen werden. Diese Stellen sind dann matt. Danach werden diese Stellen, sowie die ganze Fläche jeweils mit hochwertiger Maschinenpolitur von 3M oder Firma Scholl und mit einer Poliermaschine, wieder auf Vollglanz hochpoliert. So wie es Lackierereien auch machen. Der gesamte Lack wird also nach dem Lackfinish noch etwas mehr Tiefenglanz haben.
Hier die Fotos von der Beifahrertür und der Tankklappe:
Am Freitag, den 25.09.26 wurde die Fahrertür lackiert. Es sind jetzt alle Anbauteile komplett lackiert.
Jetzt muss nur noch die Karosserie von aussen lackiert werden. Dies wird in einem ausreichend grossen Zelt geschehen.
Die Dachfläche des Käfers ist jetzt noch die grösste Fläche. Daher ist es mir sicherer, die Lackierarbeiten für die Karosse im Zelt durchzuführen.
Eigentlich besteht die Karosse ja nur noch aus Holmen, hinteren und vorderen Seitenteilen, Frontblech und Heckblech. Alles relativ kleine Flächen. Die relativ grossen Radhäuser müssen keinen Mega-Hochglanz bekommen. Denn hier wird sowieso später mit Wachs geschützt.
Das Dach stellt für mich nochmal eine besondere Herausforderung dar, weil es in alle Richtungen gewölbt ist. Ich möchte mir keinesfalls Läufer einhandeln. Man muss zwingend die Ablüftzeiten des Lacks zwischen den Spritzgängen beachten.
Versuch macht Klug.
In den nächsten Tagen gehts weiter. Die Temperaturen sollen ja noch eine Weile so bleiben, das zumindest die 20°C und mehr erreicht werden.